Einsatz für Naturschutz: Bienenvölker ziehen bei Fiege ein

- Sustainability / Responsibility

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Das Bienensterben ist ein weltweites Problem, die Bienenpopulation geht dramatisch zurück. Dabei ist die Biene für unser Ökosystem von entscheidender Bedeutung. Bienen und andere Blütenbestäuber tragen wesentlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei, denn sie sorgen für die Verbreitung hunderttausender Pflanzen, auf die wiederum unzählige Tierarten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind. Fiege hat bereits im vergangenen Jahr fünf Bienenvölker an vier Standorten angesiedelt und lässt diese durch eine Kooperation mit dem Unternehmen beefuture nachhaltig pflegen. Fiege investiert hierfür eine Summe von mehr als 10.000 Euro jährlich.

„Um ein Honigglas zu füllen, müssen fünf Millionen Blüten von den Bienen besucht werden.“

An den Fiege-Standorten Burgwedel, Mönchengladbach, Ibbenbüren, Erfurt und Greven sind im letzten Jahr Bienenvölker eingezogen. Das Unternehmen beefuture aus Ulm hat an den Niederlassungen Bienenstöcke aufgestellt und die Bienen aus Bayern mitgebracht. Die ausgebildeten Imker von beefuture werden in regelmäßigen Abständen nach den Bienenvölkern schauen, die Bienenstöcke pflegen und den Honig ernten.

„Die Bienen werden in einem Umkreis von fünf Kilometern nach Nahrung suchen und ihr Volk weiter kultivieren“, erklärt Frederik Idem von beefuture bei der Aufstellung des Bienenvolks in Greven, dem auch Jan Fiege, Managing Director Real Estate, beiwohnte. „Wir fühlen uns als Unternehmen dem Umweltschutz verpflichtet“, sagt Jan Fiege zu dem Hintergrund der Ansiedlung der Bienenvölker bei Fiege. „Dies ist eine sehr schöne Möglichkeit, etwas für den Naturschutz zu tun und es sorgt auch für Aufmerksamkeit über das Thema Bienensterben bei unseren Mitarbeitern oder weiteren Gästen an unseren Standorten, die die Bienenkästen hier stehen sehen.“

„Die Lebensdauer einer Arbeiterbiene beträgt ca. 20 Tage bis 6 Monate. Eine Bienenkönigin kann 3 – 5 Jahre alt werden.“

Tatsächlich summt es rund um die Bienenkästen, nachdem der Imker das Bienenvolk in seiner neuen Umgebung freigelassen hat. „Die Bienen erkunden jetzt erstmal ihr neues Zuhause und fliegen umher, auf der Suche nach Nahrung“, beschreibt Frederik Idem, womit sich die Bienen an den ersten Tagen beschäftigen. „Ungefähr 15 Mal im Jahr wird ein Imker von beefuture bei den Bienen nach dem Rechten sehen, in den anstehenden Wintermonaten seltener, im Sommer dann häufiger“, so Frederik Idem. Dazu gehört auch die Honigernte, auch wenn dies nicht im Fokus steht. „Wirtschaftlich ist das natürlich nicht, aber die Bienen werden pro Volk zwischen 10 und 15 Kilogramm Honig produzieren – und der ist dann wirklich ganz aus der Region.“

Im kommenden Jahr wird es also eine exklusive Menge an Fiege-Honig geben. „Ob wir den dann für einen guten Zweck versteigern oder verschenken, wissen wir noch nicht. Wir sind erstmal froh, wenn die Bienen sich in ihrer neuen Heimat wohlfühlen und sich eventuell weitere Völker ansiedeln“, sagt Jan Fiege.

 

 

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