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Präsentation RED
Gemeinsam stark: Zusammen mit dem italienischen Verband der Menschen mit Down-Syndrom hat FIEGE das Inklusionsprojekt RED ins Leben gerufen. (Foto: FIEGE)

Teilhabe trotz Einschränkungen

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In Nogarole Rocca hat FIEGE ein innovatives Inklusionsprojekt ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Verantwortung und Vielfalt“ (Responsabilità e diversità, RED) arbeiten mittlerweile elf Menschen mit Behinderung am italienischen Standort.

Die Anfang 2020 fertiggestellte FIEGE-Niederlassung in Nogarole Rocca zählt von der technischen Ausstattung her zu den modernsten Logistikzentren in Italien. Doch auch hier sind es nach wie vor die Menschen, die das Gebäude mit Leben füllen und den Betrieb am Laufen halten. „Wir möchten unseren rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld bieten, das auf sozialer Verantwortung, Integration und Inklusion basiert“, sagt Marcello Casalini, Niederlassungsleiter bei FIEGE in Nogarole Rocca.

Um dies zu festigen, hat FIEGE gemeinsam mit dem Italienischen Verband der Menschen mit Down-Syndrom (AIPD) das Inklusionsprojekt RED (Responsabilità e diversità) ins Leben gerufen. Als zweite Partnerorganisation ist „La Sfida“ mit an Bord. Die Elterninitiative macht sich unter anderem für die Emanzipation von Menschen mit Behinderungen stark, wofür deren wirtschaftliche Autonomie eine wichtige Rolle spielt. „Ziel des Projektes ist es, Menschen mit Behinderungen den Zugang zu Erwerbsmöglichkeiten zu erleichtern“, berichtet Casalini.

Gezielte Schulungsmaßnahmen

Zu Beginn des Projekts bewerteten die Expertinnen und Experten die Fähigkeiten der teilnehmenden Personen, um für jede und jeden die individuell am besten geeigneten Arbeitsschritte zu bestimmen. Parallel schulte ein Team aus Psychologinnen und Psychologen die Fach- und Führungskräfte vor Ort. In mehr als 80 Trainingsstunden setzten sich die Beteiligten mit Themen wie Inklusion und der beruflichen Entwicklung von Menschen mit Behinderungen auseinander. „Um die tägliche Anreise zu ermöglichen, haben wir gemeinsam mit dem Transportunternehmen APAM einen Shuttle-Service vom Bahnhof in Mantua bis zu unserem Logistik-Hub eingerichtet“, erklärt der Niederlassungsleiter.

Weiterer Rollout geplant

Die Pilotphase des Projekts startete im Spätsommer 2020 und verlief äußerst erfolgreich. Mittlerweile sind elf Kolleginnen und Kollegen mit Trisomie 21 in Nogarole Rocca beschäftigt und voll in die Prozesse und das Team integriert. „Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die das Projekt mit so viel Leidenschaft begleitet und vorangetrieben haben. In absehbarer Zukunft wollen wir RED auch an anderen Standorten in Italien einführen“, sagt Casalini.

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