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Fiege beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit

"Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA"

- Sustainability / Responsibility

3 Min Lesedauer

Seit Jahrzehnten ist Fiege ein Vorreiter für grüne Logistik. Im Rahmen seiner ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie möchte sich das Familienunternehmen bestmöglich für die Zukunft wappnen.

Als Familienunternehmen und international tätiger Logistikdienstleister tragen wir eine besondere gesellschaftliche Verantwortung, der wir gerecht werden wollen“, sagt Martin Rademaker, der als Vorstand unter anderem den Bereich Business Development und das Thema Nachhaltigkeit verantwortet. „Sehr viele Menschen bei Fiege übernehmen Verantwortung für andere oder soziale Projekte. Sie bringen sich für die Umwelt ein, helfen Schwächeren oder unterstützen regionale Projekte“, sagt Rademaker. Für die Fiege Gruppe wurde nun ein zentraler Unternehmensbereich geschaffen, der sämtliche Aktivitäten zum Thema Corporate Sustainability bündeln soll. Nachhaltigkeitsmanagerin Fátima Batres Bittel ist sowohl für extern als auch für intern zentrale Ansprechpartnerin, bei ihr laufen alle Aktivitäten und Anfragen zusammen. Zudem entwickelt sie mit der Unterstützung des Workstreams Sustainability, bestehend aus Teilnehmerinnen und Teilnehmernn verschiedener Unternehmensbereiche, die Nachhaltigkeitsstrategie für die Fiege Gruppe.

Drei Säulen der Nachhaltigkeit

Fiege versteht unter Nachhaltigkeit ein ganzheitliches Konzept, dass sich an wissenschaftlichen Definitionen orientiert. „Im Kern geht es darum, unser gesamtes unternehmerisches Handeln an einem schonenden Umgang mit Ressourcen auszurichten“, erklärt Rademaker. Das gilt aber nicht nur gegenüber Natur und Gesellschaft, sondern auch gegenüber Partnern, Kunden und natürlich den knapp 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Um diese verschiedenen Facetten gleichermaßen abzubilden, denkt Fiege Nachhaltigkeit in den drei Dimensionen ökologisch, ökonomisch und sozial, die sich wechselseitig bedingen und miteinander interagieren: „Nur, wenn wir in allen drei Bereichen entsprechendes Bewusstsein und wirksame Maßnahmen entwickeln, können wir auf Dauer erfolgreich sein“, so Rademaker. Im Vorstand sei man sich einig: „Es ist unsere Verantwortung, das Familienunternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln und später einmal gesund an die sechste Generation zu übergeben. Daran messen wir uns täglich selbst.“

Ökologie ist keine Modeerscheinung

Fiege setzt damit einen Weg fort, den Heinz und Dr. Hugo Fiege, die Väter der jetzigen Vorstandsvorsitzenden Jens und Felix Fiege, vor mehr als 30 Jahren eingeschlagen haben. Schon damals waren viele Grundzüge der heutigen Nachhaltigkeitsstrategie zu erkennen. „Die Philosophie, dass wir bereits beim Bau unserer Immobilien ökologische Kriterien berücksichtigen, ist ein Erbe aus dieser Zeit“, erläutert Rademaker. Zahlreiche Zertifizierungen der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Gold und Platin bestätigen erfolgreiches Energiemanagement und besonders nachhaltige Gebäude.

Darüber hinaus unterstützt Fiege auch viele Umweltprojekte, die nicht direkt etwas mit dem Kerngeschäft zu tun haben. „In unseren Niederlassungen gibt es viele Grünflächen, auf denen wir Obstbäume anpflanzen oder Bienenvölker beheimaten“, beschreibt der Vorstand. Auch Teichanlagen und spezielle Regenwassersammelbecken finden sich an immer mehr Standorten. In Zukunft möchte Fiege diese Bemühungen weiter intensivieren.

Ökonomisch nachhaltige Geschäftsprozesse

Um das Unternehmen wirtschaftlich gesund und zukunftsfähig aufzustellen, bedarf es einer grundsätzlich nachhaltigen Wirtschaftsweise. Als Pionier für Kontaktlogistik gilt Fiege auch hier seit Jahren als Vorbild. Für eine Vielzahl seiner Kunden wickelt der Experte die gesamte Lager- und Transportlogistik inklusive Value Added Services ab und nutzt die dadurch entstehenden Synergien konsequent. „Als Bindeglied haben wir Einfluss auf den gesamten Wertschöpfungsprozess und können ihm unseren grünen Stempel aufdrücken“, sagt der 39-Jährige Martin Rademaker. Je effizienter die Abläufe, desto nachhaltiger ist das Angebot.

Die Dienstleistungen im Bereich Ökologistik wird Fiege zukünftig noch ausbauen. Ziel ist es, den Kunden immer eine grüne Alternativlösung zu präsentieren, die gezielt Emissionen vermeidet oder eine entsprechende CO2-Kompensation beinhaltet. „Wir wollen die gesamte Logistikkette nachhaltiger machen und unsere Partner auf diese Reise mitnehmen“, so Rademaker.

Soziale Verantwortung leben

Bei Fiege hat Nachhaltigkeit noch eine dritte Dimension, das Soziale. Als Basis dafür hat das Unternehmen ethische Grundwerte festgeschrieben. Dazu zählen Richtlinien für die Führungskräfte, zur Auswahl von Partnern oder zum Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Denn gerade die möchte Fiege im Rahmen der Strategie in den Mittelpunkt rücken.

„Organisationen leben erst durch die Menschen, die in ihnen tätig sind“, sagt der Vorstand. So engagieren sich zum Beispiel seit fünf Jahren die Auszubildenden des Standortes in Worms für den ansässigen Tiergarten. Bis zu 40 junge Fiege-Mitarbeitende nehmen sich dort als Corporate Volunteers verschiedener Projekte wie dem Verschönern der Gehege an.

Ein weiteres Erfolgsmodell ist das Entwicklungsprogramm Fiege International Teams (FIT). Darin übernehmen ausgewählte junge Talente und potenzielle Führungskräfte ein soziales Projekt, dass Sie über ein Jahr begleiten und in dem sie für ihre Karriere wichtige Erfahrungen im Bereich Leadership, Management und Teamwork sammeln. In der Vergangenheit ist im Rahmen von FIT beispielsweise eine Schule im Ausland errichtet worden. „Gerade unterstützt unser Nachwuchs wegen der Corona-Krise ein lokales Projekt und erarbeitet ein Ernährungsprogramm für eine Kita hier in Greven“, berichtet Rademaker.

Darüber hinaus unterstützt Fiege den Münster Marathon, wo es für die Mitgliederinnen und Mitglieder der integrativen Laufgruppe vom SV Blau-Weiß Aasee die Möglichkeit gibt, an der Seite von freiwilligen Paten und unter dem Jubel der Zuschauermenge ins Ziel einzulaufen. Jedes Jahr übernehmen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Fiege eine Patenschaft: „Wir sind sehr stolz, dass unsere Kolleginnen und Kollegen dazu beitragen, ihren Mitmenschen mit Behinderungen einen ganz besonderen Moment zu bescheren“, so der Vorstand.

„Unsere Maßnahmen im Bereich Corporate Social Responsibility stärken die Verbundenheit und den Zusammenhalt im Unternehmen“, sagt Rademaker.

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