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Corporate Sustainability Managerin Fátima Bittel

Nachhaltigkeit mit Leib und Seele

- Story

3 Min Lesedauer

Fátima Bittel brennt für ihren Job. Sie koordiniert die Corporate-Sustainability-Aktivitäten und ist zu einem Gesicht für Nachhaltigkeit bei Fiege geworden.

Die gebürtige Salvadorianerin ist 2009 nach Deutschland gekommen, um an der Münster School of Business (MSB) der Fachhochschule Münster den Deutsch-Lateinamerikanischen Studiengang Betriebswirtschaft (CALA) zu besuchen. Nach ihrem Master in Wirtschaftspsychologie entschied sich Bittel für eine Karriere in der Logistik. Seit Herbst 2016 ist sie bei Fiege beschäftigt. „Ich habe dreieinhalb Jahre das Business Development Team im Bereich eCommerce Solutions unterstützt“, berichtet die 30-Jährige. Ihre große Leidenschaft fand sie allerdings während ihrer einjährigen Elternzeit. „Ich habe mich gefragt, wie die Welt aussehen soll, die ich meinem Kind zeigen möchte“, erklärt Bittel. Für die junge Mutter spielt das Thema Nachhaltigkeit seitdem eine wichtige Rolle. Bei Fiege koordiniert sie jetzt die Corporate-Sustainability-Aktivtäten

Corporate Sustainability: Ein Vielfältiges Spektum

Ihr Aufgabenspektrum ist breit gefächert: „Ich koordiniere übergeordnet die ökologischen und sozialen Projekte, die wir im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln“, erklärt die Expertin. Dazu zählen neben Ökologistik auch die Bereiche Corporate Governance, Corporate Citizenship sowie die Aktivitäten der Josef Fiege Stiftung. „Wir wollen Nachhaltigkeit in den Arbeitsalltag unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etablieren. Und das sowohl in Form von nachhaltigen Dienstleistungen als auch durch soziale und umweltfreundliche Projekte für die Gesellschaft“, so Bittel. Deshalb steht sie sowohl ihren Kolleginnen und Kollegen als auch externen Partnern und Kunden als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Mit Teamwork zum Erfolg

Für die Entwicklung neuer Projekte arbeitet die Nachhaltigkeitsmanagerin eng mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen und Karrierelevel zusammen. „Alle sechs Wochen trifft sich unser zwölfköpfiger Sustainability Workstream“, sagt die 30-Jährige. Das interdisziplinäre Team diskutiert neue Ideen und Kampagnen auf strategischer und operativer Ebene, die Bittel anschließend bündelt und für Unternehmensleitung und Sustainability Board aufbereitet. Unter anderem mit der Business Unit Real Estate Development und dem Team für Energiemanagement gibt es viele Überschneidungen, beispielsweise wenn es um den Energieverbrauch der Lagerstandorte geht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden über Newsletter und das Intranet ebenfalls in die Prozesse eingebunden. Für die Zukunft sind zudem spezielle Schulungen geplant. „Wir sitzen alle in einem Boot. Unser Ziel ist es, das Thema Nachhaltigkeit bei allen unseren Mitarbeitenden fest im Bewusstsein zu verankern. Denn Klimaschutz fängt mit vielen kleinen Maßnahmen im Alltag an“, erklärt Bittel.

3 Fragen an Corporate Sustainability Managerin Fátima Bittel

 

Fátima, viele sehen in nachhaltiger Logistik einen Widerspruch. Für dich gehören beide Themen zusammen. Wieso?

„Wer Logistik richtig machen will, kommt um das Thema Nachhaltigkeit gar nicht herum. Ziel von Fiege ist es, unseren Kunden möglichst effiziente Dienstleistungen anzubieten. Dafür bündeln wir Transporte, verbessern unsere Flächennutzung, optimieren die Energiebilanz unserer Gebäude oder entwickeln intermodale Verkehrsträgerlösungen. Das spart uns und unseren Kunden Zeit und Geld. Gleichzeitig verschwenden wir keine unnötigen Ressourcen. Deshalb ist eine effiziente Lösung von Natur aus immer auch nachhaltig.“

Du hast dich in den vergangenen Monaten in Fieges Umgang mit dem Thema eingearbeitet. Was hat dich hierbei überrascht?

„Ich habe die spannende Geschichte der Familie Fiege kennengelernt. Der Rückblick auf die Vergangenheit ist unglaublich interessant, da jede Generation in ihrer Zeit und auf unterschiedlichen Ebenen das Thema Nachhaltigkeit gelebt hat. mal bewusst, mal vielleicht auch unbewusst – aus der Landwirtschaft kommend, war Fiege immer schon mit einem besonderen Bewusstsein für ökologische Nachhaltigkeit ausgestattet, später kam der soziale Aspekt hinzu und irgendwann der spannende Gedanke, ökologische und ökonomische Ziele zu vereinen. Heute werden alle drei Dimensionen ganzheitlich betrachtet und in vielen Einzelmaßnahmen und Projekten gelebt. Es macht unheimlich Spaß, dies aus nächster Nähe zu begleiten und mit anzustoßen.“

Hast du einen besonderen Tipp, wie jeder von uns im Alltag ganz einfach zur Nachhaltigkeit beitragen kann?

„Durch bewussteres verbrauchen kann man viel bewegen. Sei es bei der Energie, wenn man in den Räumen das Licht löscht, in denen man sich gerade nicht aufhält, oder auch beim Verzehr von Nahrungsmitteln. Hier gilt es, tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Co. bewusst einzukaufen. Wenn wir uns mehr Gedanken darüber machen, woher die Produkte kommen und wie ökologisch sie hergestellt werden, ändern wir fast automatisch das eigene Verhalten zu einem nachhaltigeren.“

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